Rezensenten


Eva Lacour

Düğmeler ve Başka Şeyler Fatma Akerson

Düğmeler ve Başka Şeyler

Fatma Akerson

Kurt Ali Abdullah Dur

Kurt Ali

Abdullah Dur

Gutes Übersetzen Albrecht Buschmann

Gutes Übersetzen

Albrecht Buschmann

Durch Nacht und Nebel von Istanbul bis Hakkâri Monika Carbe

Durch Nacht und Nebel von Istanbul bis Hakkâri

Monika Carbe

Kleinigkeiten Samipaşazade Sezai

Kleinigkeiten

Samipaşazade Sezai

Magie der Vulkaneifel Bernd Steinicke, Gabriele Steinicke, Bruno P. Kremer

Magie der Vulkaneifel

Bernd Steinicke, Gabriele Steinicke, Bruno P. Kremer

Endstation Islamischer Staat? Rainer Hermann

Endstation Islamischer Staat?

Rainer Hermann

101 deutsche Orte, die man gesehen haben muss Bernd Imgrund

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Bernd Imgrund

Kırmızı Motosiklet Fatma Akerson

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Fatma Akerson

Yüzbaşının Oğlu Nedim Gürsel

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Nedim Gürsel


Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln Christoph Peters

Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln

Christoph Peters

Die Friedhofsgärtnerin Monika Carbe

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Spanische Grammatik José Vera Morales

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José Vera Morales

Dokunma Dersleri Yalçın Tosun

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Yalçın Tosun

Lo que no está escrito Rafael Reig

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Ağıtın Sonu Menekşe Toprak

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Das Messer mit dem hölzernen Griff Türker Armaner

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Türker Armaner

Alçaktan Uçan Güvercin Tarık Dursun Kakınç

Alçaktan Uçan Güvercin

Tarık Dursun Kakınç

Zeval Nihan Taştekin

Zeval

Nihan Taştekin

Yıldız Yaralanması Perihan Mağden

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Perihan Mağden


Pencere Serhat Çelikel

Pencere

Serhat Çelikel

Peruk Gibi Hüzünlü / Anne, Baba ve Diğer Ölümcül Şeyler Yalçın Tosun

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Yalçın Tosun

İstanbul Hatırası Ahmet Ümit

İstanbul Hatırası

Ahmet Ümit

Handbuch Rhein Jochen Rahe, Martin Stieghorst, Urs Weber

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Komplettkurs Spanisch Hill, Truscott, Escribano, Álvarez, Olañeta

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Hill, Truscott, Escribano, Álvarez, Olañeta

Spanisch - Grammatik einfach praktisch Hildegard Rudolph

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Deutschsein Zafer Şenocak

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Zafer Şenocak

Türkisch am Krankenbett Rosemarie Neumann

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Rosemarie Neumann

Kız Ararken Toprak Işık

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Temmuz Çocukları Menekşe Toprak

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Großwörterbuch Spanisch Pons

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Intensivkurs Spanisch Langenscheidt

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Langenscheidt

Großwörterbuch Englisch Pons

Großwörterbuch Englisch

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Der neue Sprachkurs - Englisch ganz leicht Stephen Fox

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Stephen Fox

Die Hanse Rolf Hammel-Kiesow, Matthias Puhle, Siegfried Wittenburg

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Englisch lernen mit Benjamin Blümchen Rosa-Maria Wagner

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Rosa-Maria Wagner

Das große Lexikon der Symbole Christoph Wetzel

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Christoph Wetzel

Lehrbuch der türkischen Sprache Esin Ileri

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Esin Ileri

Hangi Dildedir Aşk Menekşe Toprak

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Menekşe Toprak

Wörterbuch Psychiatrie - Psychotherapie / Psikiyatri - Psikoterapie Sözlügü Günsel Koptagel-Ilal, Ibrahim Özkan

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Günsel Koptagel-Ilal, Ibrahim Özkan

Aksak Ritim Gaye Boralioglu

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Gaye Boralioglu

Universal-Wörterbuch Türkisch Langenscheidt

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Langenscheidt

Das Ruhrgebiet Kai W. Boldt, Martina Gelhar

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Die sanfte Rebellion der Bilder Stefan Wolle, Siegfried Wittenburg

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Humboldt und die wahre Entdeckung Amerikas / Mendel und die Antwort der Erbsen / Fugger und der Duft des Goldes Andreas Venzke, Geoffrey Nowell-Smith, Harald Parigger

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The Turkic Speaking Peoples Dogan Kuban, Ergun Cagatay

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Türkisch Lehrbuch Grammatik Hüseyin Aguicenoglu

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Türkei Rainer Hermann

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Luther und die Macht des Wortes Andreas Venzke

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Schlangen und Drachen Ulrich Joger, Jochen Luckhardt, Caroline Stöss

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Crash Kurs Latein Hans Werner Ströhler

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Türkisch Slang - das andere Türkisch Al Page

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Flüsse in Deutschland Uwe A. Oster

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Beruflich in der Türkei Claudia Appl, Annalena Koytek, Stefan Schmid

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Wohin geht die türkische Gesellschaft? Rainer Hermann

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Türkische Sagen Necati Demir

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Nation und Symbol Mehmet Mihri Özdogan

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Die islamische Herausforderung Bassam Tibi

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Türkisch - Lehrbuch für Anfänger und Fortgeschrittene Margarete I. Ersen-Rasch

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Preußens Glanz Leo Seidel, Hans-Joachim Giersberg

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Türkische Grammatik Margarete I. Ersen-Rasch

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Margarete I. Ersen-Rasch

Lehr- und Übungsbuch der deutschen Grammatik Hilke Dreyer, Richard Schmitt

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Türkisch-Aufbau-Sprachkurs Udo Gollub

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Geschichte der Türkei Udo Steinbach

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Lehrbuch der türkischen Sprache Esin Ileri

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Religionsfreiheit in der Türkei Aylin Türer

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Orientalische Promenaden Volker Perthes

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Goethe und des Pudels Kern Andreas Venzke

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Bike Guide Türkische Riviera Werner Eichhorn

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Fit für den TestDaF Jörg-Matthias Roche

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Zwischen Seifenkiste und Playmobil Merith Niehuss

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Dimensionen 3 Eva-Maria Jenkins, Monika Clalüna, Roland Fischer

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Was ist den Menschen gemeinsam? Christoph Antweiler

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Kulturelle Unterschiede in der Europäischen Union Jürgen Gerhards, Michael Hölscher

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Gustav Klimt Stephan Koja

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Die 70er Jahre Edgar Wolfrum

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Selbstsein und Bildung Sule Çankaya-Kilci

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Die Deutschen und der Osten Wolfgang Wippermann

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PONS Kompaktwörterbuch Türkisch O. N. Kiygi, Gülsüm Yilmaz

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Wer? Wie? Was? Manfred Wahl

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TestDaF Stefan Glienicke, Klaus-Markus Katthagen

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Themen aktuell 3 - Zertifikatsband Michaela Perlmann-Balme

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Wiedervereinigung oder Teilung? Christina Wendt

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Der Rhein Gertrude Cepl-Kaufmann, Hella-Sabrina Lange

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Am Anfang war die Litfaßsäule Volker Ilgen, Dirk Schindelbeck

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PONS Standardwörterbuch Türkisch Alev Tekinay

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China - Lexikon zu Geographie und Wirtschaft Brunhild Staiger, Stefan Friedrich, Hans-Wilm Schütte

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Krieg im Mittelalter Malte Prietzel

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Interkulturell denken und handeln Hans Nicklas, Burkhard Müller, Hagen Kordes

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Modell Türkei? Lydia Haustein, Joachim Sartorius, Christoph Bertrams

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Türkeireise Christian Schüle

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Türkei Tayfun Belgin

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Die 60er Jahre Edgar Wolfrum

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Das Mädchen mit dem falschen Namen - Türkische Tabus Christiane Schlötzer

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Simple Wahrheiten Marianne Gronemeyer

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Türkisch - PONS Grammatik, kurz & bündig Hasan Cakir

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Merhaba Türkiye! Sadife Akca Abbas Mordeniz

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50 Künstler, die man kennen sollte Thomas Köster, Lars Röper

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Von der Freude, den Selbstwert zu stärken Friederike Potreck-Rose

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Die 50er Jahre Edgar Wolfrum

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Güle güle - Türkisch für Anfänger Margarete I. Ersen-Rasch, Hayrettin Seyhan

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Caspar David Friedrich Wieland Schmied

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Beruf: König Magdalena Schupelius, Gunnar Schupelius

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Paula Modersohn-Becker Corona Unger

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Palast der Republik Andreas Ulrich

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City Language Berlin Christoph Mangler

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Seine Welt wissen Ulrich J. Schneider

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Die Seealpen Werner Bätzing, Michael Kleider

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Die verlorenen Söhne Necla Kelek

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Deutschland, eine Reise Wolfgang Büscher, Christian Berkel

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Optimal A2 Martin Müller

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Abenteuerreise in die Welt der Römer Rainer Crummenerl, Hauke Kock

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Mozart und seine Opern Elisabeth Hewson, Christa Unzner

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Monet Doris Kutschbach

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Lagune 1 Hartmut Aufderstraße

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2000 Redewendungen Deutsch-Englisch Margret Beran

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Es flüstern und sprechen die Blumen Heinrich Heine

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Der Italienisch-Intensivkurs Maria Balì

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Dyskalkulie - Kindern mit Rechenschwäche wirksam helfen Hendrik Simon

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Karl Schmidt-Rottluff Roland Doschka

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Deutsche Geschichte Christian Deick

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Künstlergruppe Brücke Magdalena M. Moeller

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Europa Elisabeth Lichtenberger

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Tangram aktuell 3 Rosa-Maria Dallapiazza

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Innovations Hugh Dellar, Darryl Hocking, Andrew Walkley

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Mit dem Kopftuch nach Europa? Bassam Tibi

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Bei Hempels auf dem Sofa Ira Spieker, Gudrun Schwibbe

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Der Kölner Dom Klaus Gereon Beuckers

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Deutsch für Anfänger - German for Beginners Renate Luscher

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Abenteuer Kunst Doris Kutschbach, Jürgen von Schemm

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English in Medicine Eric H. Glendinning, Beverly A.S. Holmström

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Provence und Côte D'Azur Ralf Nestmeyer

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God bless America - Politik und Religion in den USA Manfred Brocker

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Bildatlas Alpen Werner Bätzing, Michael Kleider

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Türkisch Strokes

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Learn Turkish EuroTalk

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Marken, Moden und Kampagnen Dirk Schindelbeck

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Dirk Schindelbeck

Phonetik aktuell Gerhard J. S. Bunk

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Good bye Bayern - Grüss Gott America Margot Hamm, Michael Henker, Evamaria Brockhoff

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Familie Marx privat Izumi Omura

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Themen aktuell 1 (CD-ROM) Hartmut Aufderstraße

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Tangram aktuell 2 Rosa-Maria Dallapiazza

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Rosa-Maria Dallapiazza

Methodik-Ordner Grundschule Wolfgang Endres, Elisabeth Bernard

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Mathematik für Kinder Hans-Dieter Rinkens, Kurt Hönisch

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Dimensionen 1 Eva-Maria Jenkins

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Schmerzkrankheit Fibromyalgie Eva Feld, Ulrike Novotny

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Tangram aktuell 1 Rosa-Maria Dallapiazza

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Rosa-Maria Dallapiazza

Vom Leben gezeichnet Harald Martenstein

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Harald Martenstein

Chronik des Jahrhunderts 1900-2000 Dorothee Meyer-Kahrweg

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Dorothee Meyer-Kahrweg

Themen aktuell 1 (Hörtexte) Hartmut Aufderstraße

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Hartmut Aufderstraße

Themen aktuell 1 (Lehrerhandbuch) Hartmut Aufderstraße

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Hartmut Aufderstraße

Der Schein der Person Valentin Groebner

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Themen aktuell 1 (Workbook) Heiko Bock

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Dimensionen 2 Eva-Maria Jenkins

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Die Strafrechtspflege im Königreich Westphalen (1807 bis 1813) Christian zur Nedden

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Blaue Blume Hubert Eichmann, Monika Bovermann, Lea Tesarova, Marion Hollerung

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Themen aktuell 3 (Kursbuch) Michaela Perlmann-Balme

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Hartmut Aufderstraße

Aktiv und kreativ lernen Rainer E. Wicke

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Passwort Deutsch Ulrike Albrecht, Christian Fandrych

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Schritte Monika Bovermann, Sylvette Penning, Franz Specht, Daniela Wagner

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Themen aktuell 2 / 3 (Hörtexte) Hartmut Aufderstraße

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Hartmut Aufderstraße

Delfin Hartmut Aufderstraße, Jutta Müller, Thomas Storz

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Besuch bei Zerberus Anne Weber

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Frontalunterricht - neu entdeckt Herbert Gudjons

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Lexiface global Englisch Pons

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Klimageschichte Mitteleuropas Rüdiger Glaser

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Fehlerfreies und gutes Deutsch Wahrig

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Die Alpen Werner Bätzing, Michael Kleider

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Deutsch als Fremdsprache Max Hueber, Duden

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Themen aktuell 1 (Kursbuch) Hartmut Aufderstraße

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Das Tuch aus Nacht Christoph Peters

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KulturSchlüssel USA Uwe Kreisel

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Im Himmel Georg M. Oswald

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plus deutsch 2 Hans P. Apelt, Mary L. Apelt

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Und jetzt ihr! Christine Späth, Marion Sailer

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Überseezungen Yoko Tawada

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Eine kurze Geschichte vom Fliegenfischen Paulus Hochgatterer

Eine kurze Geschichte vom Fliegenfischen

Paulus Hochgatterer

Türkei Wolf-Dieter Hütteroth, Volker Höhfeld

Türkei

Wolf-Dieter Hütteroth, Volker Höhfeld

Die Gynäkologie in der Praxis der Chinesischen Medizin Giovanni Maciocia

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Giovanni Maciocia

Als Gast Peter Kurzeck

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Peter Kurzeck

Taschenatlas der Zungendiagnostik Claus C. Schnorrenberger, Beate Schnorrenberger

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Claus C. Schnorrenberger, Beate Schnorrenberger

Das Orangenmädchen Jostein Gaarder

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Einstieg Türkisch für Kurzentschlossene Karl-Heinz Scheffler

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Grossvater und die Wölfe Per Olov Enquist

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Günaydin Alev Tekinay

Günaydin

Alev Tekinay

Themen aktuell 2 (Arbeits- + Wiederholungsbuch) Hartmut Aufderstraße

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Hartmut Aufderstraße

Themen aktuell 2 (Kursbuch) Hartmut Aufderstraße

Themen aktuell 2 (Kursbuch)

Hartmut Aufderstraße

Eva Lacour

lacour-dinger@gmx.de

Eva Lacour Eva Lacour studierte Psychologie und Soziologie in Freiburg. Danach war sie als freischaffende Künstlerin (Keramik) tätig. 1999 promovierte sie an der FU Berlin. Seit 2003 ist sie Lehrbeauftragte für "German Language and Culture" im Study Abroad-Programm der Michigan State University, seit 2011 außerdem freie Übersetzerin. Ihre Spezialgebiete sind türkische Literatur, Geschichte, Kriminologie und Fremdsprachendidaktik.

zitat
« Als die Bäume aufhörten, wurde der Schnee tiefer. Er kam nur noch mit Mühe voran, doch als er es bis zu einer Stelle geschafft hatte, von der aus man das Dorf sehen konnte, holte er so tief Luft, wie er nur konnte, und stieß einen schrillen, langen Pfiff aus. Nach kurzer Zeit wurde aus dem Dorf mit einem Pfiff geantwortet. Das war sein Großvater. Ueli war sich sicher, dass er die Nachricht verstanden hatte. Kurt Ali
zitat
« Wer hier am falschen Tag erscheint, den fegt der Wind hinfort, der den weiten Pariser Platz durchrauscht. Und eine echte Sehenswürdigkeit im Sinne des Wortes besucht er hier auch nicht. (S. 36) 101 deutsche Orte, die man gesehen haben muss
zitat
« Du tauchst im Wasser unter, dann stößt du dich mit deinem Körper am Wasser ab, schnellst heraus und breitest die Arme aus. Du umarmst die ganze Welt und das Wasser, die Welt ist sowieso Wasser. Dann tauchst du wieder ein, kommst wieder heraus und nimmst alles in die Arme. Das Wasser dringt dir in den Mund, Wasser und Salz. In der Sonne trocknet es dann auf deiner Haut. Es wird dein Salz, das Salz deines Körpers. Wie die Liebe. (S. 11f) Kırmızı Motosiklet
zitat
« All diese Zusammenhänge können sehr verwirrend sein. Auf keinen Fall sollte man anfangen, über die Proportionen der Jahreszahlen oder die Bedeutung ihrer Quersumme nachzudenken, denn eigenmächtige Versuche, den inneren Strukturen der Wirklichkeit auf die Spur zu kommen, enden leicht in geistiger Umnachtung. (S. 70) Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln
zitat
« Der Goetheturm, knapp über vierzig Meter hoch, am Rande des Stadtwalds gelegen, ganz aus Holz gebaut, erinnerte Alice mit seinen Verstrebungen an fernöstliche Pagoden, und hätte sie erst einmal die zahllosen Stufen erklommen und die Aussichtsplattform mit ihrer niedrigen Brüstung erreicht, wäre es ihr ein Leichtes, sich nach einem Blick über die Stadt in das Grün der Bäume zu stürzen. Ein todsicherer Ort für Selbstmörder. (S. 11) Die Friedhofsgärtnerin
zitat
« Die Menschen hatten es eilig, die Fähre zu verlassen. Ich mochte ihre mit keinerlei Erwartung an mich verbundene Betriebsamkeit. Ihre Lebendigkeit, in der ich nicht vorkam, machte mich froh. Kurzum, ich hatte allen Grund, glücklich zu sein. Aber ich war eben nicht glücklich. (S. 28f) Dokunma Dersleri
zitat
« Sie würden einfach sagen: "Wir haben dich an der Nase herumgeführt! Wir waren immer hier, haben uns vor allen Neuerungen versteckt und sind dort geblieben, wo wir hingehören!" Und Fatma würde an den von Bretterzäunen verdeckten und von halb verfallenen Zementmauern umgebenen, heruntergekommenen Häusern des Gecekondu-Viertels vorbeigehen und die staubigen Straßen, die an den Straßenecken spielenden Mädchen mit verschwitzten Gesichtern und die Jungen - manche gerade vom Vogelfang zurückgekehrt - mit vom Laufen und Ballspielen geröteten Wangen diesmal in dieser Stadt erblicken, schließlich eine Baracke betreten und dort ihre Mutter wiederfinden. (S. 170f) Ağıtın Sonu
zitat
« Münevver Hanım erinnerte sich ausnahmslos an alles, was sie in ihrem Leben von sechzig Jahren wahrgenommen hatte. Jede einzelne Person, jeder Gegenstand war mit anderen verbunden. Genauso, wie sie nicht wusste, wie es zurückkehren würde, hatte sie auch keine Ahnung, auf welche Weise sie das vergessen könnte. (S. 289) Das Messer mit dem hölzernen Griff
zitat
« Loslassen, aufgeben, verzichten - nein. Ganz bestimmt nicht. Man muss eine Sache zu Ende bringen. Was unterscheidet den Menschen vom Tier? Dass er denkt und dass er lacht? Das allein ist es nicht. Der Mensch ist ein Wesen, das Widerstand leisten kann. (S. 146) Alçaktan Uçan Güvercin
zitat
« Ihre Mutter saß zusammengesunken, kreidebleich im Sessel und steckte sich eine Zigarette auf die andere an. Aslı hörte das Wort "Putsch" an jenem Tag zum ersten Mal. Von überall her, aus jeder offen stehenden Tür, aus jedem gekippten Fenster ließ der Putsch mit hässlicher Marschmusik von sich hören. Wie sie sich vor dem furchtbaren Metallschwarz, dem hässlichen metallischen khakibraun der Panzer fürchtete! Sogar in ihre Träume schlichen sie sich ein mit rutschenden, ungeheuerartigen Ketten. (S. 90) Zeval
zitat
« "Unverschämtes Weib!" stößt Yıldız hervor, während sie in Selens von Nadeln durchbohrtes Gesicht starrt. "Verräterin, dreckiges, widerliches Weib! Schämst du dich denn niemals? Na schön - du hast es nicht anders verdient." Energisch packt sie mit ihren zarten, weißen Händen einen großen Stein und schlägt auf das Ei am Boden ein. Gelb und warm spritzt dessen Inneres in alle Richtungen. Auf dem groben Kies liegt nun Selens durchlöchertes, durchbohrtes, zertrümmertes Gesicht. Nachdem sie drei Selen-Eier auf diese Weise zerquetscht hat, bedeckt Yıldız deren Überreste mit einem schweren Stein. (S. 259) Yıldız Yaralanması
zitat
« Sie alle wissen natürlich, dass das Leben voll von Geschichten mit mehr oder weniger vorhersehbarem Ausgang ist, und können sich somit denken, dass ich sie in der Straßenbahn wiedersehen würde, also möchte ich das ohne große Umschweife auch direkt erzählen. An einem sonnigen, aber immer noch kalten Tag Ende Februar, als sich in den Schneemassen endlich die Sonne spiegelte und es die Augen blendete, wenn man nach oben blickte, sah ich, wie sie in Sirkeci einen der vorderen Waggons der Straßenbahn bestieg - ich saß weiter hinten. (S. 30) Pencere
zitat
« Meine Hände mochte ich noch nie. Schon als junges Mädchen fand ich sie zu faltig, die Adern zu hervorstechend. Dabei gefallen mir schöne Hände so! Wenn ich jemanden kennen lerne, schaue ich immer als Erstes auf die Hände. Sind die Finger lang und gerade? Zeichnen sich die Adern zu sehr ab? Wie ist die Haut - zart oder voller Schwielen? Auch bei Eren beeindruckten mich zuerst seine Hände. (S. 14) Peruk Gibi Hüzünlü / Anne, Baba ve Diğer Ölümcül Şeyler
zitat
« Vom Meer aus blickten wir auf Istanbul, Nevzat, Demir und ich, auf von der Natur geschaffene Poesie - und auf die von Menschenhand geschaffenen Absonderlichkeiten. Wir blickten hinüber zu den Wolkenkratzern, die sich vor unseren Augen schamlos, wie ins Herz der Stadt gestoßene Dolche aus Beton erhoben. Wir blickten zu den Brücken, die dem Meer wie Fesseln in die Flanken geschlagen waren. (S. 50) İstanbul Hatırası
zitat
« Aus Kartenangaben erstmals eine Flusslänge errechnet hat man am Rhein erst 1816. Die Messungen, auf denen die heutigen Rheinkilometer beruhen, fanden 1831 bis 1839 statt. Das Ergebnis ist falsch, wie man heute weiß, aber das hindert die Rheinschifffahrt nicht am praktikablen Umgang mit der Rheinkilometrierung, die - seit 1939 - in Konstanz mit null beginnt und in der Nordsee mit 1034.5 km endet. (S. 11f) Handbuch Rhein
zitat
« Grenzen sind wichtig. Ihre Überwindung gelingt nur, wenn man sie beachtet, wahrnimmt, ernst nimmt und nicht leichtfertig übergeht. So ist es zwischen den Sprachen, aber auch zwischen Menschen, Völkern und Kulturen. Ohne Grenzen gibt es keine Geborgenheit. Aber eine Grenze, die zugleich eine Mauer ist, wird früher oder später aufhören zu existieren. Denn hinter der Mauer wird es eng und der Druck auszubrechen unwiderstehlich. (S. 15) Deutschsein
zitat
« Als ich ins Labor zurückkam, teilte ich diese Gedanken unseren Jungs mit. Sie waren mit mir einer Meinung, dass es mit Herrn Kürşat von Tag zu Tag schlimmer würde. Tahir glaubt, der Grund dafür sei die Ehe. Wäre der Mann zu Hause glücklich, würde er sich nicht dermaßen der Arbeit widmen. Er stellte einen künstlerischen Vergleich an: das Familienleben sei der Galgen des Mannes. Ismail erklärt seinen Zustand mit dem übertriebenen Ehrgeiz, den der Kapitalismus ihm aufgebürdet habe. Alpers Gedanken dazu bestehen aus einem Satz: "Der macht's nicht mehr lange." (S. 197) Kız Ararken
zitat
« Aziz war in einer Welt aufgewachsen, in diesem Haus, wo die Eltern sich über Jahre hinweg Gedanken machten, was ihre Kinder in der Ferne wohl taten, was sie aßen und tranken, und weder durch unaufhörliches Sprechen die Entfernung auslöschen, noch dieser Ferne näherkommen konnten. Das war keine so einfache Kindheit, nicht makellos, sorglos. […] ihm wurde so oft in Erinnerung gerufen, dass er in dieser Familie der einzige war, der mit Vater und Mutter aufwuchs, dass er wegen dieser Besonderheit, die ihm von ganz klein an vorgehalten wurde, Gewissensbisse litt. (Seite 111, übersetzt von Eva Lacour) Temmuz Çocukları
zitat
« Da aber Ketten und hölzerne und eiserne Fußfesseln nicht genügend vorhanden waren, wurde beratschlagt, ob man sie unter ein Gelübde stellen sollte; sie hätten diejenigen, die sie gefangen hatten, vielleicht im Schlafe erwürgt. Deshalb erdachten sie eine neue Art, die Vitalienbrüder zu verwahren: Sie nahmen Tonnen, von denen sie viele geladen hatten, schlugen einen Boden heraus und in den anderen Boden ein so großes Loch, dass der Boden den Hals eines Mannes umschloss, und steckten einen nach dem anderen von den Vitalienbrüdern in die Tonnen, sodass der Kopf aus der Tonne herausguckte und schlugen die Tonne wieder zu. Sie stapelten die Vitalienbrüder auf einen Haufen, wie man Tonnen zu stapeln pflegt, und fuhren sie also nach Stralsund. Die Vitalienbrüder blieben auch in den Tonnen so lange, bis man sie mit Wagen an die Stätte fuhr, wo man ihnen die Köpfe abschlagen würde. (S. 153) Die Hanse
zitat
« Löffel, in der Redewendung "den Löffel abgeben" ein Symbol für Sterben und Tod, denn der Löffel wurde früher als persönlicher Besitz oder Leihgabe nach dem Tod weiter bzw. zurückgegeben, letzteres von Knechten an ihren Herrn, wenn sie starben oder weiterzogen. "Mit dem goldenen Löffel im Munde geboren sein" bedeutet, als Kind wohlhabender Eltern ohne eigenes Zutun alles erhalten [...]. (S. 194) Das große Lexikon der Symbole
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« Ich hatte nämlich nicht gelogen, als ich sagte, dass ich die Menschen hier nicht kenne. An die drei Jahre betreibe ich nun schon dieses Café, aber nur selten schaut mal jemand, der hier wohnt, so zum Verschnaufen wenigstens in der heißen Zeit mal in meinem kühlen Café vorbei, vor dem der einzige Baum auf diesem Platz steht, hockt sich an meinen Tisch, trinkt ein Wasser, einen Tee. Die alten Frauen mit Kopftuch und die alten, bärtigen Männer türkischer oder arabischer Herkunft, ihre Hände mit den Gebetskettchen hinter dem Rücken verschränkt, auf dem Weg zur Moschee, die sich im Untergeschoss eines schäbigen Mietsblocks befindet, sie gehen an mir vorbei ohne zu schauen, als gäbe es mich und mein Café nicht. Vielleicht hätte es ein Treffpunkt oder Zufluchtsort für junge Verliebte werden können, mein Café, das an ein Wohnzimmer erinnert mit den Sesseln aus den Fünfzigern, in die man sich vergräbt, den einander gegenüber stehenden Ohrensesseln ... (S. 90, Übersetzung: E.L.) Hangi Dildedir Aşk
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« Halil, der sich auf dem Bett ausgestreckt hatte, auf dem kurz zuvor noch Güldane gelegen hatte, nahm nichts wahr von Istanbul, das unter dem Südwestwind stöhnte. Jede seiner Nervenfasern zitterte, in seinem Hirn flogen Dachziegel hin und her, die Ladenschilder schlugen knarrend gegen sein Trommelfell. [...] All seine beim Unfall gebrochenen Knochen schmerzten wie verrückt, seine Augen brannten wieder genauso wie damals, als Güldane ihm den Kalkstaub entgegenschleuderte. (S. 174f) Aksak Ritim
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« Vielfach wird übersehen, dass die Industrialisierung nicht nur ein rein technologisch-wirtschaftlicher Prozess war, sondern dass es sich um eine tiefgreifende wirtschaftliche und soziale Umwälzung handelte. (S. 44) Das Ruhrgebiet
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« Die DDR [war] ein Land der uneingelösten Versprechungen. Wenn irgendwo jemand sinnlos oder unmotiviert herumstand und gefragt wurde: "Worauf wartest’n du?", so lautete die spaßhaft stereotype Antwort: "Uff’n Sozialismus!" (S. 109) Die sanfte Rebellion der Bilder
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« Auch mit Napoleon treffe ich zusammen. Der fragt mich, als ich ihm vorgestellt werde: "Sie beschäftigen sich mit Botanik? Das tut meine Frau auch." (S. 78, Humboldt und die wahre Entdeckung Amerikas) Humboldt und die wahre Entdeckung Amerikas / Mendel und die Antwort der Erbsen / Fugger und der Duft des Goldes
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« The Turks who were the rulers in the most important Muslim lands became recognized as the champions of Islam. Since the Middle Ages - beginning with the Seljuks and followed by the Ottomans - their status in the historiography of Europe has been that of an enemy of Christendom, and consequently of Europe and even civilization. (S. 17) The Turkic Speaking Peoples
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« Die 537 fertiggestellte Hagia Sophia, das schönste Gebäude der Christenheit, sollte zur Mutter aller osmanischen Moscheen werden. Und von da an prägten überkuppelte Zentralbauten das Bild jeder osmanischer Provinzstadt. Auch aus solchen Anordnungen war herauszulesen: Die Osmanen verstanden sich als die Erben von Byzanz. (S. 11) Türkei
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« Man darf nicht die Buchstaben in der lateinischen Sprache fragen, wenn man Deutsch reden soll. [...] Man muss statt dessen die Mutter im Haus, die Kinder auf der Straße, den Mann auf dem Markt danach fragen. Ihnen muss man auf das Maul sehen und danach übersetzen. Dann verstehen es die Leute und merken, dass man Deutsch mit ihnen redet. (S. 56) Luther und die Macht des Wortes
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« Sowohl die Schlange als auch der Drache treten in der antiken Mythologie als ein komplexes und universelles Symbol auf. Sie sind die vieldeutigsten Tiere überhaupt, denen eine Fülle von Eigenschaften zugeschrieben werden (S. 68). Schlangen und Drachen
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« Wenn Sie die rechte Hand spreizen und sie in Kopfhöhe ein paar Mal hin und her drehen, dann wollen Sie Ihrem Gegenüber damit sagen: "du hast sie wohl nicht mehr alle." oder "du spinnst". (S. 97) Türkisch Slang - das andere Türkisch
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« Mit dem Niedergang der römischen Vorherrschaft in Europa gingen auch auf dem Rhein viele der römischen Errungenschaften wieder verloren. Betroffen waren davon nicht nur die römischen Kai- und Hafenanlagen, sondern auch die Schiffe selbst. Im frühen Mittelalter gab es keine Schiffe der mediterranen Tradition mehr auf den Flüssen Nordeuropas. Von da an waren hauptsächlich wieder die einfacheren einheimischen Schiffstypen im Einsatz, von denen die meisten auf Einbaumkonstruktionen beruhten. (S. 45) Flüsse in Deutschland
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« So sollten Waren nur bei ernsthaftem Interesse in die Hand genommen werden. Der Blick sollte nicht zu lange an einem Gegenstand hängen bleiben, den man eigentlich nicht kaufen möchte. Verhält man sich so, sind das für den türkischen Verkäufer eindeutige Signale, dass eine Kaufabsicht vorliegt und er nun alles dafür tun muss, den Kunden vom Kauf zu überzeugen. (S. 130) Beruflich in der Türkei
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« Der Staat ist das Zentrum, und dieses gleicht einer Wagenburg, geschützt gegen die Unzivilisiertheit in der Provinz draußen. Sie gilt es zu beseitigen, und so regiert die Staatselite aus ihrem Zentrum bis in die entfernteste Ecke des Landes. Zentrum und Peripherie stehen sich gegenüber, und der Graben zwischen ihnen ist tief. (S. 32) Wohin geht die türkische Gesellschaft?
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« Während der Brautzug das Dorf verließ, war Ahmet wieder bei seinen Schafen und Ziegen und seufzte so tief und herzzerreißend, dass der Brautzug sich in Stein verwandelte. [...] Mit der Abenddämmerung schwiegen die Wölfe und Vögel, und es ertönte [...] eine liebliche Flötenmelodie in der Luft. Es heißt, dass die Menschen, die noch an die Sage glauben, die Flötenmelodie hören. ("Die weinenden Tannenbäume", S. 37) Türkische Sagen
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« Die Bevölkerung hatte die bis dahin vorgenommenen großen Umwälzungen ohne nennenswerten Widerstand, fast gleichgültig hingenommen, so die Ausrufung der Republik, die Beseitigung des Sultanats und Vertreibung des Herrscherhauses, selbst die Abschaffung des Kalifats und Säkularisierung des Staats. [...] Erst die Forderung, einen Hut zu tragen, rief große Empörung hervor. (S. 268) Nation und Symbol
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« In einer Zeit der Religionisierung der Politik und der Politisierung der Religion finden Prozesse statt, deren Ausgangspunkte außerhalb Europas liegen, aber sie kommen auf diesen Kontinent durch globale Migration. [...] Europa braucht die Europäer, die es verteidigen. (S. 15) Die islamische Herausforderung
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« Gül güldü mü güler (S. 162). Türkisch - Lehrbuch für Anfänger und Fortgeschrittene
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« Bis 1945 blieb das Schloss unbeschädigt [...]. Die Besetzung durch sowjetische Truppen sowie der anschließende Abtransport der im Schloss eingelagerten Kunstwerke durch die Sowjetarmee und nicht zuletzt Plünderungen und Diebstähle nach deren Abzug führte letztlich zum Verlust des gesamten Inventars. Das Schloss war danach Kinder-, später Lehrlingswohnheim und 1949 beabsichtigte man, es in eine Polizeischule umzubauen. (S. 52) Preußens Glanz
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« Die ältesten überlieferten Sprachdenkmäler des Alttürkischen stammen aus dem 7. und 8. Jahrhundert nach Christus. Es sind die Orchoninschriften aus der nördlichen Mongolei und einige Texte aus Turfan in West-China in alttürkischer Runenschrift (S. 1). Türkische Grammatik
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« Das Spannungsfeld zwischen einer sich dynamisch wandelnden türkischen Gesellschaft auf er einen und einer nur schwer wandlungsfähigen dominanten politischen Klasse (einschließlich der Militärs) auf der anderen Seite ist eines der grundlegenden Dilemmata der heutigen Türkei. (S. 48) Geschichte der Türkei
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« Die strikte Trennung von Religion und Staat in der kemalistischen Phase und die darauf folgende Institutionalisierung der Religion im Präsidium für Religiöse Angelegenheiten haben dazu geführt, dass es in der Türkei einen institutionalisierten, staatlich gelenkten Islam gibt, aber dafür kaum Freiraum für die Entfaltung von religiösen Minderheiten, die im Präsidium für Religiöse Angelegenheiten keine Abteilungen haben. (S. 43) Religionsfreiheit in der Türkei
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« Was ist das für ein Staat, in dem die öffentliche Langeweile ein Politikum ist? Der sich selbst, das eigene monarchische System, als Hüterin der heiligen Stätten (des Islam) legitimiert, den Koran zur Verfassung erklärt, den intolerantesten Staatsislam pflegt und verbreitet und der dennoch von bürgerlichen Liberalen verteidigt, aber zum Angriffsziel islamistischer Ultras wird? Ein Staat im Übrigen, der beharrlich den inneren Konsens sucht, ob im Königshaus oder sogar mit gewaltbereiten Herausforderern, und der selten schnelle und eindeutige Entscheidungen trifft? (S. 177f) Orientalische Promenaden
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« Die Arbeit an diesem Buch ist für mich wie eine Befreiung. Zu meinem Erstaunen treffen die Gefühle, die ich darin schildere, genau die Gefühle so vieler anderer junger Leute. Ich kann es gar nicht glauben, wie oft das Buch in kurzer Zeit neu gedruckt wird. (S. 35) Goethe und des Pudels Kern
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« Die Sozialpolitik des 20. Jahrhunderts hat es fast bis heute verhindert, dass Frauen Beruf und Familie miteinander vereinbaren können. Die rasant steigenden Bildungschancen für Mädchen haben ihre Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt und damit ihre potenzielle Unabhängigkeit vom Ehemann aber schon in der Zwischenkriegszeit und erst recht seit dem Wirtschaftswunder der deutschen Nachkriegszeit erheblich gesteigert. Heute bekommen die wenigsten Frauen mehr als ein Kind, die Bundesrepublik Deutschland ist derzeit das europäische Land mit den wenigsten Geburten. (S. 11) Zwischen Seifenkiste und Playmobil
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« Es existiert eine enorme Vielfalt zwischen und innerhalb der Kulturen der Menschen, aber es gibt dennoch viele Phänomene, die in allen Gesellschaften regelmäßig vorkommen. Diese Universalien sind teilweise in der Biologie des Menschen begründet, teils haben sie aber auch andere, soziale, kulturelle und systemische Ursachen. Wir brauchen Kenntnisse über Universalien für eine empirisch fundierte Humanwissenschaft und diese Wissen ist auch praktisch relevant für realistische Lösungen menschlichen Zusammenlebens. (S. 10) Was ist den Menschen gemeinsam?
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« Mit der Mitgliedschaft der neuen Länder in der EU erhalten diese auch alle Mitsprache- und Gestaltungsrechte in den Gremien der EU. [...] Sogenannte Frauenfragen werden es in Zukunft deutlich schwerer haben, sich politisch Gehör zu verschaffen. Die Repräsentanten der neuen Länder werden für diese Fragen weniger Interesse aufbringen, wenn sie sich an den Vorstellungen ihrer Bürger zu Familie und Geschlechterrollen orientieren. Manche politischen Akteure scheinen dies noch gar nicht richtig bemerkt zu haben. (S. 129) Kulturelle Unterschiede in der Europäischen Union
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« Klimts Philosophie hatte zweifellos das gesellschaftliche Element umgangen. In seiner Welt war die gesellschaftlich gestützte geistige Herrschaftsstruktur verschwunden angesichts einer rätselhaften allgewaltigen Natur und der inneren Empfindungen des ohnmächtigen Menschen, der in ihr eingefangen war. (S. 15) Gustav Klimt
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« "Modell Deutschland" - Dieser Satz war Verheißung und Verpflichtung. Er versprach Mitbestimmung und Mitverantwortung der Bürger in vielen Bereichen und bedeutete vor allem auch ein Angebot an die unruhige, rebellische Jugend. (S. 11) Die 70er Jahre
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« Türkische Familien, ob hier oder in der Türkei, leben wenig individuell, sondern sehr umgebungsorientiert. (S. 179) Selbstsein und Bildung
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« Bewundert und sofort übernommen wurden vor allem die türkischen Genussmittel. Allen voran der Kaffee, der 1683 nach der Niederlage des türkischen Heeres von den Wienern im verlassenen türkischen Heerlager gefunden [...] wurde. [...] Eindeutig türkischer Herkunft sind auch einige Musikinstrumente wie die Pauke und der von der Bundeswehr heute noch beim Großen Zapfenstreichen und bei der Begrüßung ausländischer Staatsgäste verwandte Schellenbaum. (Nach einer leider unbestätigten Meldung soll sich ein afrikanischer Staatsgast einmal statt vor der Fahne vor diesem mit Rossschweifen drapierten Schellenbaum verbeugt haben, weil er ihn für das deutsche Staatssymbol gehalten hat.) (S. 17 + 19) Die Deutschen und der Osten
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« Die neuerliche Frühstücksmethode übersteigt meine Kraft. Das Frühstück, genauer das deutsche Frühstück, war früher das letzte Terrain, das noch nicht von der deutschen Gemütlichkeit erfasst wurde. Man schlang und schlürfte und verließ hastig das Haus. [...] Mit den frischen Brötchen fing der Niedergang an. Und der Deutsche - es ist eine deutsche Fatalität! - hat im Laufe der Jahre auf seinen Reisen festgestellt, dass alle besser frühstücken als er. [...] Lachs, Krabben und Avocados am Morgen: Ich will sie nicht. Keine Entscheidungen, es lebe die Ungemütlichkeit, das Frühstück im Stehen, die Hast. (S. 37) TestDaF
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« Als Mitte der 1950er Jahre die griechischen Zyprioten gegen die britische Kolonialherrschaft rebellierten und ihre Angriffe auf die zweite, auf der Insel ansässige Volksgruppe, die türkischen Zyprioten, ausweiteten, lud Großbritannien die Mutterländer Zyperns, Griechenland und die Türkei, zu Verhandlungen ein, um die Unabhängigkeit der Insel, die mit einer Staatsgründung einher gehen sollte, vorzubereiten. Ähnlich wie in Palästina hatten die Briten jahrelang zum eigenen Vorteil eine Politik des "divide et impera" praktiziert und damit wesentlich zu den Spannungen zwischen den beiden ethnischen Gruppen Zyperns beigetragen. Als man in London realisierte, dass man der Sache nicht mehr Herr werden würde, wollte man sich des Problems entledigen. (S. 9) Wiedervereinigung oder Teilung?
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« Fluß, Brücke. Fluß, der die Länder trennte. Brücke, die sie verband. Über die Brücke kamen die Wörter. Wörter in den Westen, Wörter in den Osten. Mitten auf der Brücke wechselten sie das Geschlecht. [...] Le pont und die Brücke, die männliche und die weibliche Brücke, die Europa an der Stelle zusammenschnürt, wo es Schmerzen hatte. Wunden heilen langsam, doch der Fluß ist geduldig. Er konnte warten, bis der männliche und der weibliche Krieg, bis der Krieg und la guerre vorbei waren, um wieder er selbst zu werden, Wasser, das durch eine Landschaft fließt, auf beiden Seiten Menschen mit ihren Wörtern. (Cees Noteboom, S. 51) Der Rhein
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« Es ist ein trauriges Zeichen der Zeit, daß arme, hungernde Künstler ihr Können gegen kargen Lohn einem beliebigen Instektenpulverhändler zur Verfügung stellen müssen, damit er seine Ware in Schönheit anpreisen könne. Die Kunst im Dienste der Reklame ist eine der vielen gründlichen Verirrungen unserer Kultur. (Werner Sombart) (S. 37f) Am Anfang war die Litfaßsäule
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« Besmele ist die Bezeichnung für die religiöse Beschwörungsformel "bismillah ir-rahman ir-rahim’ ("im Namen Allahs, des Allmächtigen, des Allerbarmers’), die der fromme Muslim vor jeder wichtigen Handlung ausspricht, um sich Gottes Segen zu versichern. Der Schriftzug dieses Spruchs wird auch gerne als Aufkleber ans Armaturenbrett oder an die Windschutzscheibe des Autos angebracht, um sich so mit Gottes Hilfe vor Unfällen zu schützen. (S. 26) PONS Standardwörterbuch Türkisch
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« Kriegführung ist nicht nur eine Frage technischer Gegebenheiten und pragmatischer Effizienz, sondern steht in engem Zusammenhang mit den Werten und Deutungsmechanismen, kurz: mit der Kultur einer Gesellschaft. (S. 193) Krieg im Mittelalter
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« Angesichts fremder Sitten und Gebräuche einer anderen Kultur können sich Reisende, Wanderarbeiter oder Forscher nicht mehr auf ihr Denken-wie-üblich verlassen; sie fühlen sich beeinträchtigt in ihrer Handlungsfähigkeit und ihrem Selbstbewusstsein. Viele werden mit Abwehr reagieren und diese möglicherweise dauerhaft in ihrem Verhalten (Einkapseln oder Assimilieren) stilisieren; andere werden das Spiel der Differenzen annehmen, [...] und damit ihre Handlungsfähigkeit und ihr Selbstvertrauen wiedergewinnen. (S. 309) Interkulturell denken und handeln
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« Ich glaube nämlich durchaus, dass die Muslime Protagonisten eines demokratischen und pluralistischen Gesellschaftssystems sein können. Aber hierzu müssen sie sich selbst befreien, aus jahrhundertealter Gängelung durch Tradition, die wie im Fall von Zwangsehen und Ehrenmorden keineswegs islamisch zu legitimieren ist. (S. 41) Modell Türkei?
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« Es gab Stunden in Ortahisar, da man nicht eine einzige Frau zu Gesicht bekam. Es waren lange, viele Stunden. Eine von Männern geprägte Struktur hat Selbsterhaltung zum Ziel, und man konnte die gewollte Entweiblichung des öffentlichen Lebens durchaus als Verlust an Sinnlichkeit empfinden. Die Entsinnlichung des Öffentlichen ließ die Männer das Sinnliche unter sich suchen. Sie gingen Hand in Hand, hakten sich unter, streichelten sich. (S. 138) Türkeireise
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« Wohin gehören wir? In den Orient oder den Okzident. Die Türkei ist auch in diesem Sinne ein "Schwellenland", denn beide Welten kommen hier zusammen. Beide Welten werden allerdings auch vehement von ihren jeweiligen Befürwortern fanatisch verteidigt. Die türkische Gesellschaft ist in diesen Fragen gespalten. (S. 47) Türkei
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« Dass allerdings der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer erst neun Tage nach dem Mauerbau in Berlin eintraf, empfanden die meisten Deutschen als Skandal. Kümmerte ihn gar nicht, was in der ehemaligen deutschen Hauptstadt geschah? [...] Die mangelnde Solidarität Adenauers mit den Berlinern war ein schwerer politischer Fehler, der das Ende seiner Ära einläutete. Denn zugleich ging ein neuer Stern am politischen Himmel auf, der des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Willy Brandt. (S. 12) Die 60er Jahre
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« Brunnen und Bronzeplastiken "wie in Paris" hat der Kurde Alibeyoglu in den Staub von Kars stellen lassen, er hat ein Filmfestival erfunden und träumt davon, das kleine Kars mit seinen achtundsiebzigtausend Einwohnern "zum türkischen Davos" zu machen. "Wir sind hier doch das Tor zum Kaukasus", sagt er. Das Tor aber ist zu. "Wir müssen es unbedingt öffnen", drängt der Bürgermeister. (S. 86) Das Mädchen mit dem falschen Namen - Türkische Tabus
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« Die Vereinzelung des Menschen, ihre Isolation voneinander, macht sie sowohl als Arbeitswesen wie auch als Konsumwesen disponibel. Als Arbeitnehmer sollen sie flexibel sein und mobil [...] Als Konsumenten sollen sie unersättlich sein und stets neue Begehrlichkeiten entwickeln, stets mit anderen rivalisieren, denn das ist der Motor des unstillbaren Begehrens. Der isolierte, bindungslose, konkurrierende Einzelne ist der bessere Konsument und der bessere Produzent. (S. 72) Simple Wahrheiten
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« Zum Beispiel haben sich durch den Regen vor den Häusern Wasserlachen gebildet, verstehst du? Selbst dieses Wasser ist noch an seinem Platz. Der Sakarya nimmt es nicht mit sich. Aber von dem, was er selbst mitbrachte, hinterlässt er keinen einzigen Tropfen, wenn er sich zurückzieht. So, als ob er ein Lebewesen wäre. Ein Dieb ist er, ein Mörder, der nicht eine einzige Spur hinterlässt. (S. 31) Merhaba Türkiye!
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« Besucher des Ateliers von Gustave Courbet müssen sich erschrocken haben. Sicher hatten sie nicht damit gerechnet, bei Eintreten einem wild dreinblickenden Stier mit schlagendem Schwanz zu begegnen. Der französische Maler bevorzugte eben gelegentlich etwas andere Modelle ... (S. 89) 50 Künstler, die man kennen sollte
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« Er benimmt sich wie ein Besserwisser [...]. Er ist hart und unerbittlich [...]. Kein Bereich ist vor ihm sicher, ob es um Leistung geht oder um Ordnung, um Essen, Sport, Aussehen oder Pünktlichkeit. Er hat immer das letzte Wort, ist nur in seltenen Fällen zufrieden zu stellen, und auch dann nur kurz. Der Kritiker führt ein strenges Regime. Aber wieso tritt ihm eigentlich niemand entgegen, warum hindert, zügelt oder mäßigt ihn niemand? (S. 47) Von der Freude, den Selbstwert zu stärken
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